Klassische Homöopathie als Prophylaxe?

Immer wieder wird die Frage an mich herangetragen – besonders jetzt im Herbst –

„Was kann ich prophylaktisch tun, um nicht so häufig zu erkranken? Gibt es da nicht spezielle Globuli, die mir helfen, gesund über den Winter zu kommen?“

Grundsätzlich behandelt die klassische Homöopathie nach den auftretenden Zeichen und Symptomen. Somit ist es  erst möglich zu behandeln, wenn sich das Krankheitsbild entwickelt hat. Zu frühes Eingreifen, z.B. bei fiebernden Kindern gleich Aconit oder Belladonna zu verabreichen, verkompliziert häufig den Fall: das eigentliche Krankheitsbild wird durch vorbeugende Maßnahmen – gleich welcher Art – frühzeitig verändert, damit es eben nicht so „schlimm wird“. In solchen Fällen wird, wenn es denn passt, zuerst das derzeitige „Konstitutionsmittel“ wiederholt, bevor mit Akutmitteln für eben dieses Krankheitsbild behandelt wird. Hier gilt die einfache Regel, je länger jemand in homöopathischer Behandlung ist, desto seltener wird er krank werden.

Dies ist Sinn und Zweck jeglicher homöopathischer Behandlung.

Präventiv wird manchmal die klassische Homöopathie bei Kinderkrankheiten eingesetzt. Sind mehrere Kinder in einem Haushalt und eins davon ist  z.B. an Scharlach erkrankt, so kann man ein homöopathisches Mittel einsetzen. Dies wird den Ausbruch bei den anderen Kindern nicht verhindern, aber doch abmildern; aber vielleicht wären diese sowieso gesund geblieben? Hierbei handelt es sich also um eine eher fragwürdige Prophylaxe……

Wichtig ist mir jedoch darauf hinzuweisen, dass besonders schwerwiegende Erkrankungen in der Familie wie z.B. Krebs, Tuberkulose, Depressionen oder andere – also eine belastete Familienanamnese –  zu einer Behandlung mit klassischer Homöopathie führen sollten.

Denn hier kann klassische Homöopathie präventiv wirken, in dem Sinne, dass sie z.B.                              Krebs verhindern kann!!  Auch konnte schon so manche Operation und Dauermedikation durch klassische Homöopathie umgangen werden. Hierbei sind natürlich zur Überprüfung die üblichen Labortests und klinischen Untersuchungen unbedingt mit einzubeziehen.

So zeigt sich, dass neben gesunder Ernährung mit ausreichend Vitalstoffen eigentlich keine teuren zusätzlichen „Nahrungsergänzungsmittel“ oder andere Zusatzpräparate mehr nötig sind, wie dies die Werbung uns vorgaukelt- ausgenommen in oben beschriebenen schwerwiegenden Fällen. In besonders belasteten Zeiten kann man natürlich mal prophylaktisch noch  Vitamin C Präparate  oder Echinacin etc. zu sich nehmen.  Ausreichend Bewegung an frischer Luft sowie ein rhythmischer Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung verstehen sich von selbst.

Klassische Homöopathie als Gesundheits-/Lebensbegleiter ist jedoch an sich schon die beste Vorbeugung und der sicherste Weg gesund zu werden und zu bleiben!

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