“Wellness” mit Klassischer Homöopathie?

Die Wellness-Branche mit ihren Pauschalangeboten zum Wohlfühlen ist der einzige Zweig im Gesundheitswesen, der zurzeit explosionsartig wächst. Getragen von einer alternden Gesellschaft entsteht ein Wertewandel hin zu mehr Gesundheitsvorsorge und einem aktiveren körperlichen Verhalten. Hierbei könnte auch die Klassische Homöopathie einen wichtigen Platz einnehmen, doch führt sie innerhalb der Gesellschaft weiterhin ein Schattendasein.

Functional  Food ( wie z.B. Nahrungsmittel-Ergänzungsstoffe), Beauty-Boom oder Gesundheits-Tourismus sind die neuen Verkaufsschlager der Branche. Wie wäre es mit einem Wellness-Tag incl. Ganzkörper Massage in der Aroma-Grotte? Sicher hat auch dieses Angebot seine Berechtigung. Man soll sich hinterher wie „neugeboren“ fühlen.

Doch diese Veränderungen sind nur äußerst kurzfristig. Sie halten kaum den Belastungen des Alltags stand. Ähnlicheiner neuenFrisur bleiben die Wandlungen rein äußerlich.

Anders in der Homöopathie:

Der Patient lässt nicht nur passiv die Anwendungen über sich ergehen, sondern ist aktiv gefordert. Insbesondere die Beobachtungsgabe und Wahrnehmungsfähigkeit werden im Laufe einer Behandlung geschult. Der Patient wird nicht „eingelullt“, sondern im Gegenteil immer  „wacher“ und bewusster.

Die Veränderungen im Laufe der Behandlung gehen leise von statten; – doch sie sind immer wahrnehmbar oder sogar sichtbar. Und so manch einer stellt seine Lebensweise um, sei es in Bezug auf die Ernährung oder z.B. indem er anfängt, Sport zu treiben.

Kollegen von mir haben sich angewöhnt Photos zu Beginn der Behandlung und nach einem gewissen Fortschritt in der Behandlung zu machen. Es ist verblüffend:

die Menschen werden schöner!

Veränderungen äußern sich auf der seelischen Ebene z. B. darin, dass ich mit Anforderungen anders umgehen kann;  oder auf der körperlichen Ebene, jetzt z.B. Milch oder Erdbeeren toleriere, was vorher unmöglich war.  Hat sich die Hauptbeschwerde gebessert,  besteht für manchen Patienten keine weitere Notwendigkeit mehr, sich  der Homöopathie zuzuwenden. Aber so ist ein Anfang gemacht; manche sind damit zufrieden und gehen dann andere Wege.

Sie fühlen sich einfach wohl. Und diese Zeit sollten Sie auf jeden Fall genießen.

Je weiter die Behandlung mit klassischer Homöopathie voranschreitet, desto eher wird manchmal auch die familiäre bzw. genetische Belastung deutlich, sei dies Asthma, Krebs, Diabetes oder Tuberkulose etc., die sich oftmals hinter den Beschwerden des Patienten verbirgt. Auf dieser Ebene kann die Homöopathie tief greifend einwirken; so dass ich behaupten möchte, dass ein homöopathisch behandelter Organismus langfristig gesünder sein wird als jemand, der vornehmlich Fitnessstudios und Schönheitsfarmen besucht. 

In diesem Sinne, investieren Sie lieber in die klassische Homöopathie, als sich oberflächliche Wellness verkaufen zu lassen. Und vielleicht können Sie dann ihr Leben mehr als nur einen Wellness -Tag  genießen!

Ernährungshinweise bei homöopathischer Behandlung

Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, schrieb zeit seines Lebens der Ernährung eine große Bedeutung zu und veröffentlichte hierzu viele Anleitungen und Vorschriften. Wie Sie selbst alle schon erfahren haben, wird im homöopathischen Gespräch auch erfragt, welche Essensvorlieben oder Abneigungen speziell bei Ihnen bestehen: essen Sie gern süß, salzig, sauer, oder gewürzt, Schokolade oder Eier….. Trinken Sie gern Alkohol oder Milch, lieber warm oder kalt? All diese Vorlieben können wertvolle Hinweise für das benötigte Heilmittel liefern.

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Über das Heil-Fasten

 „Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sie sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.“ Diese Worte des berühmten griechischen Arztes Hippokrates vor 2500 Jahren sind auch heute noch gültig! Weiter sagt er:„Dein Essen soll deine Medizin sein – deine Medizin soll dein Essen sein.” Das Frühjahr und die christliche Tradition der Fastenzeit bieten eine gute Gelegenheit, die Schlacken des Winters und möglicherweise einige Fettpölsterchen loszuwerden.

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Die Leber – das verkannte Organ

Unsere Leber ist neben den Nieren und den Lungen das größte und wichtigste Entgiftungsorgan. Doch wie der Volksmund schon mit dem Spruch “dem ist wohl eine Laus über die Leber gelaufen“ andeutet, ist ein gutes Funktionieren der Leber auch für die Stimmung verantwortlich.

Grund genug also, sich mal mit der Leber zu beschäftigen, vor allem weil wir sie nicht spüren können. Im Innern der Leber fehlen die Nerven, eine kranke Leber ist also „stumm“.

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Die Schüßler-Salze

Der deutsche Arzt Dr. Heinrich-Wilhelm Schüßler (1821-1898) entdeckte bei seinen umfangreichen Untersuchungen, dass gesunde menschliche Zellen eine Reihe von Mineralstoffen enthalten, die für eine optimale Funktionsfähigkeit des Organismus erforderlich sind. Sein Zeitgenosse Rudolf Virchow (1821-1902) hatte bereits die Zellularpathologie formuliert, was bedeutet, dass die Krankheit des Körpers in der Krankheit der Zelle zu suchen sei. Dieses Grundprinzip gilt in der Schulmedizin noch heute. “Die Schüßler-Salze” weiterlesen

Was ist Heilung?

Eine landläufige oder medizinische Sichtweise besagt, dass Heilung das Freiwerden von Beeinträchtigungen oder störenden Symptomen beinhaltet: „die Krankheit ist geheilt“. Dies ist besonders deutlich im akuten Krankheitsstadium zu beobachten, wo z.B. das Fieber ver-schwunden ist und das Kind wieder spielt. Beim Erwachsenen ist die Grippe überstanden, die alte Tatkraft und Energie kommen wieder. Ist das wirklich so? “Was ist Heilung?” weiterlesen

Schlafstörungen

 Nun werden die Nächte wieder länger und die Tage kürzer. Schlafprobleme werden jetzt besonders deutlich und lästig.

Das Schlafbedürfnis der Menschen richtet sich natürlicherweise nach dem Licht: Ist es im Sommer heller, brauchen wir weniger Schlaf, ist es im Winter dunkler, benötigen wir oftmals mehr Schlaf, und das Aufstehen in der Dunkelheit fällt insgesamt schwerer. “Schlafstörungen” weiterlesen

Krank durch Bakterien und Viren?

Oft höre ich in meiner Praxis Folgendes: „Das haben meine Kinder aus dem Kindergarten/Schule mitgebracht.“ Oder „in meiner Firma sind alle krank, kein Wunder, dass ich mich angesteckt habe.“

Stimmen diese Aussagen wirklich, oder bedeutet krank zu werden, mehr als der bloße Kontakt mit Bakterien oder Viren? Wieso neigt der eine zu laufenden Infekten, ein anderer aber nicht? “Krank durch Bakterien und Viren?” weiterlesen